BIOMÜLL
Seit Anfang 2026 begleitet das Labor der kreativen Köpfe die Abfallberatung des Umweltamts der Stadt Regensburg im Themenfeld Biomüll. Ausgangspunkt ist die Herausforderung, dass in Regensburg bislang zu wenig Biomüll getrennt gesammelt wird. Rund 10.000 Tonnen organischer Abfälle landen pro Jahr fälschlicherweise im Restmüll statt in der Biotonne. Dadurch gehen wertvolle Ressourcen verloren, die eigentlich weiterverwertet werden könnten.
Um neue Ansätze für eine bessere Biomülltrennung zu entwickeln, befindet sich das Labor derzeit in einer umfassenden Recherche- und Analysephase. Dafür werden aktuell qualitative Gespräche mit unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren geführt, die direkt oder indirekt mit dem Thema Biomüll in Berührung stehen. Dazu zählen unter anderem Müllwerker und -verwerter, die Abfallberatung, Ökoschulbeauftragte, Hausverwaltungen sowie Bürgerinnen und Bürger der Stadt Regensburg. Ziel ist es, möglichst unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Herausforderungen sichtbar zu machen.
2369 Menschen haben mitgemacht
Ergänzend dazu wurde von 07.05.2026 bis 30.06.2026 eine breit angelegte Online-Umfrage durchgeführt, die sich an alle Menschen richtete, die in Regensburg leben. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, welche Faktoren Menschen im Alltag davon abhalten, Biomüll konsequent zu trennen und welche Rahmenbedingungen eine bessere Trennung erleichtern könnten.
Insgesamt haben 2369 Personen an der Umfrage teilgenommen. Die Umfrage wird aktuell ausgewertet. Ihre Ergebnisse werden im Laufe des Jahres hier veröffentlicht.
Die Ergebnisse der Recherchephase sollen helfen, konkrete Hindernisse und Gewohnheiten im Umgang mit Biomüll besser zu verstehen. Auf Basis dieser Erkenntnisse werden anschließend gemeinsam mit Kreativschaffenden und Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung Ideen und mögliche Maßnahmen entwickelt, die zu einer wirksameren und alltagstauglicheren Biomülltrennung beitragen können.







